Kindertagesstätte St. Remigius
Barrierefrei

seit März 2017

mit tatkräftiger Unterstützung der

"Aktion Mensch" - "Stiftung Wohlfahrtspflege NRW" - "Förderverein Kita Remigius"

Bildergalerie

Kirchstr. 1c
50126 Bergheim
Tel. 02271 42825
Fax. 02271 754030
E-Mail: kita-st.remigius@netcologne.de


Katholisches Familienzentrum Bergheim Mitte


im Erzbistum Köln
mit Urkunde von Joachim Card. Meisner
Erzbischof von Köln
vom 21. August 2007

überreicht von Herrn Generalvikar
Prälat
Dr. Dominikus Schwaderlapp

Zertifizierung durch das Land NRW

im Juni 2008

 

Leitung: Frau Monika Haas

 


Träger der Einrichtung:

Kath. Kirchengemeindeverband Bergheim/Erft
Kirchstraße 43

50126 Bergheim

 


Tel. 02271 - 42285
Fax. 02271 - 44656

E-Mail:
pfarramt@stremigius.de


 

Am 31. Januar 2005 wurde dieser Einrichtung
als erster in Deutschland das

KTK - Gütesiegel

für kath. Kindertageseinrichtungen
und die pCC-Zertifizierung

im Qualitätsmanagementsystem überreicht.


 

Betreuungsangebot für z. Zt. 70 Kinder
im Alter von sechs Monaten - 6 Jahren:
Kindertagesstätte mit dem Schwerpunkt Inklusion

 

 

Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren in einer Kindertagesstättengruppe
Öffnungszeit von: 07:15 Uhr bis 16:00 Uhr

Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren in einer integrativen Tagesstättengruppe
Öffnungszeit von: 07:15 Uhr bis maximal 17:00 Uhr

Kinder im Alter von sechs Monaten - 6 Jahren in einer altersgemischten Gruppe
Öffnungszeit von: 07:15 Uhr bis maximal 17:00 Uhr

Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren in einer altersgemischten Gruppe
Öffnungszeit von: 07:15 Uhr bis maximal 17:00 Uhr

 

 

Anmeldungenbitte über den Kita-Navigator der Stadt Bergheim
Besichtigung der Einrichtung ist möglich von montags bis freitags
in der Zeit von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
Einmal jährlich gibt es einen Schnuppertag oder Tag der offenen Tür.

 

 

Leitbild der Kindertagessttätte
· Geschichte und Chronik der Kindertagesstätte
· Einführung
· Präambel
· Aspekte eines christlichen Menschenbildes
· Kirchliche Trägerschaft
· Religiöse Erziehung
· Mit Kindern leben und glauben
·

· Unser Menschenbild
· Das Kind
· Was heißt für uns Erziehung
· Was heißt für uns Bildung
· Erzieherinnen / Erziehende in der Kindertagesstätte
. Prävention
· Kindertagesstätte als Dienstleistungsunternehmen

. Kind -Sein im Kindergarten

 

Grundorientierungen (G) der Kindertagesstätte St. Remigius

Hierunter verstehen wir eine Grundhaltung, die übergreifend für alle Bereiche von Bedeutung ist. Sie markiert für uns wesentliche Eckpunkte entwickelter Qualität von Programm und Praxis in unserer Kindertageseinrichtung.

G 1   Katholische Grundhaltung und Ausrichtung der Einrichtung

Das Kind in der katholischen Kindertagesstätte erlebt zahlreiche Dinge, die sich sowohl im Äußeren wie auch in der Begründung, des erlebten Jahreskreises sowie der persönlichen Grundhaltung nach, von einer nicht konfessionellen Einrichtung unterscheiden.

G 2   Freundlichkeit als persönliche Grundhaltung

Die Fachkräfte sind freundlich und interessiert. Sie sind in ihrem Verhalten offen und einladend, zugewandt und solidarisch.

G 3   Partizipation – Partnerschaftlichkeit

Es werden alle Beteiligten partnerschaftlich einbezogen. Kinder, Eltern, Fachkräfte, Träger aber auch Interessierte und Engagierte aus der Pfarrgemeinde werden eingeladen in der Kindertageseinrichtung mitzuwirken.

G 4   Integration

Die Kindertageseinrichtung macht ein Angebot für Kinder im Alter von 0,3 Jahren bis zum Schuleintritt, das sich an die Kinder und Familien im Seelsorgebereich Bergheim –Erft richtet jedoch auch offen ist für Kinder andersgläubiger Familien, unabhängig von ihren kulturellen Verschiedenheiten, alters- und bedürfnismäßigen Unterschieden und Problemlagen.

G 5   Kontextorientierung

Die Kinder werden grundsätzlich im Kontext ihrer Lebensgeschichte und ihren Lebens- und Beziehungswelten gesehen und verstanden, die aktiv zu unterstützen ein wesentliches Anliegen der Kindertageseinrichtung ist.

G 6   Bedarforientierung

Das Leistungsangebot ist bedarfsgerecht und beruht auf einer konkreten empirischen Bedarfsermittlung. Es greift Wünsche und Interessen, der Eltern und Kinder im Seelsorgebereich programmatisch und konkret auf soweit das örtliche Jugendamt und das Landesjugendamt dies zulassen.

 

1.

Aufnahme der Kinder in die Kindertagesstätte

Seite               3 - 4

2.

Religion und Ethik

Seite               5 - 7

3.

Bewegung

Seite               7 - 8

4.

Körper, Gesundheit und Ernährung

Seite               8 - 13

5.

Sprache und Kommunikation

Seite              13 - 14

6.

Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung

Seite              14 - 16

7.

Musisch- ästhetische Bildung

Seite              16 - 17

8.

Mathematische Bildung

Seite              17 - 18

9.

Naturwissenschaftliche –technische Bildung

Seite              19 - 20

10.

Ökologische Bildung

Seite              20 - 21

11.

Medien

Seite              21 - 22

12.

Familienorientierung

Seite              22 - 23

13.

Gemeinwesenorientierung

Seite              23- 24

14.

Teamqualität

Seite              24

15.

Einrichtungs- und Raumqualität

Seite              24

16.

Kosten-Nutzen-Qualität

Seite              24- 25

 

Programm und Konzept (PK)

PK 1   Aufnahme der Kinder in die Kindertageseinrichtung

Für die Aufnahme der Kinder gelten flexible Regelungen, die bestehende Ablösungsängste und Verselbständigungswünsche bei Kindern und Eltern berücksichtigen.

Nach einem Informationselternabend beginnt die den kindlichen Entwicklungen und dem familiären Bedarf angemessene Eingewöhnungszeit für Kinder und Eltern.

Das Berliner Eingewöhnungsmodell im Überblick

PK 2  Religion und Ethik

Kinder suchen Spuren von Gottes Gegenwart, u.a. indem sie ein großes Interesse an religiösen Geschichten, Erzählungen, Liedern, Festen, Symbolen und Ritualen zeigen.

Kinder sind tief bewegt von allem Lebendigen und zugleich von der Frage nach Sterben und Tod. Sie fragen nachhaltig danach, wer sie sind und sein dürfen. Die Frage nach Gott und der Schöpfung ist in diesem Sinne eine zentrale Lebensfrage. Kinder nehmen die Welt mit allen Sinnen, mit Gefühl und Verstand wahr. Kinder benötigen von Anfang an Zuneigung, Annahme und Liebe. Die Ausbildung des Selbst und der Identität liegt in der Eigenaktivität des Kindes und ist gleichzeitig vielfach eine Frage erlebten, unbedingten Vertrauens.

Spirituelle Erfahrungen können Kindern Wege zu eigener Gotteserfahrung und zu innerer Stärke eröffnen. Dazu brauchen Kinder Raum, selbstbestimmte Zeit und Erwachsene, die sich zu ihrem Glauben bekennen und ihren Glauben leben.

Miteinander auf dem Weg des Glaubens

Der Weg ist Ursymbol menschlichen Lebens und menschlicher Lebensgestaltung. Der Mensch bewegt sich durch die Welt, es läuft ihm allerlei über den Weg was sein Leben prägt und gestaltet, was seinem Leben auch eine neue Richtung geben kann. Den Lebensweg gehen wir nicht alleine, sondern mit anderen Menschen, mit Weggefährten, die uns stützen und helfen. Der Weg durchs Leben ist nicht immer deutlich, erinnert manchmal an ein Labyrinth. Wir brauchen für diesen Weg Orientierung und Wegweiser. Diese Orientierung für das Leben ist Jesus. Den Lebensweg mit Jesus gehen heißt, auch bereit sein zu ständiger Umkehr, zu  neuem Aufbruch, weil wir unterwegs sind zu einem letzten Ziel, dem Leben bei Gott. Diese Orientierung an Jesus geschieht allerdings nicht für den einzelnen Menschen, sondern ist hineingenommen in die Weggemeinschaft. So gehören für das christliche Verständnis Weg und Gemeinschaft notwendigerweise zusammen.

Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben,

Das Kirchenjahr ist mit seinen Festen und Festzeiten aus dem Leben der Kindertagesstätte St. Remigius nicht wegzudenken. Es kann insbesondere für Kinder eine wesentliche Hilfe zum Verständnis des christlichen Glaubens sein. Dabei geht es nicht nur um intellektuelles (Sachwissenvermittlung) Aufnehmen, sondern vielmehr um ganzheitliches Lernen, also auch emotional und handelnd sollen die Inhalte erarbeitet werden.

So werden ganzheitlich an die Kinder herangetragen:

Weiterhin werden persönliche Ereignisse (Taufe, Buße-Erstkommunion, Firmung, Hochzeit, Krankensalbung oder auch Todesfall in der Familie) zum Anlass genommen, mit den Kindern die einzelnen Sakramente und Ereignisse kennenzulernen und zu gestalten. Die Feste werden gefeiert nicht aus Gründen der Tradition, sondern die christlichen Momente werden besonders hervorgehoben.

Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen die Erziehungsberechtigten in Fragen religiöser Erziehung. Sie bieten regelmäßig Gesprächskreise zum Themenbereich: „Mit Kindern leben, glauben, hoffen“ an.

Hier werden folgende Einzelthemen angeboten:

PK 3    Bewegung

Ein Grundbedürfnis des Kindes ist es, sich zu bewegen und die räumliche und dingliche Welt mit allen Sinnen kennen und begreifen zu lernen. In den ersten Jahren erschließen sich die Kinder ihre Welt weniger über Denken, sondern vor allem über Bewegung. Kinder suchen nach Bewegungsmöglichkeiten und fein- und grobmotorischen Herausforderungen. Bewegung ist für sie Erforschen und Begreifen der Welt. Den Kindern wird eine Umgebung angeboten, die ihrem Bedürfnis nach Bewegung Rechnung trägt und ihnen vielfältige und altersgemäße Erfahrungen ermöglicht, um ihre motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Sie benötigen Personen, die die individuellen Bewegungsinteressen aufgreifen und mit weiteren Herausforderungen verknüpfen. So können sie ihr Körpergefühl und Körperbewusstsein weiterentwickeln und lernen ihre Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Unterschiedliche Spielgeräte und Spielmaterialien, Fortbewegungsmittel und Geländeerfahrungen fordern immer komplexere Bewegungen heraus, an denen Kinder ihre Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination herausbilden können.

Bau und Ausstattung der Einrichtung regen auf vielfältige Weise zur Bewegung an. Es gibt Räumlichkeiten auf verschiedenen Ebenen, Innen und Außen gibt es Möglichkeiten zu großräumigen Bewegungen. Drinnen und Draußen steht den Kindern eine bewegungsfreundliche und bewegungsanregende Umgebung zur Verfügung. Die Räume sind unterschiedlich ausgestattet, um den Bedürfnissen nach Spiel, Bewegung und Rückzug nachzukommen. Bei Bewegungsspielen wird die Gelegenheit genutzt, Dimensionen in Raum und Zeit zu verstehen (unten-oben; schnell-langsam; hoch-tief; groß-klein; nah-weit; allein-gemeinsam….). Die Fachkräfte entwickeln gemeinsam mit den Kindern Regeln, die das Bewegungsverhalten berücksichtigen. Die Fachkräfte sind selbst aktiv und in Bewegung. Sie machen mit.

Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben,

PK  4   Körper, Ernährung, Gesundheit

Die Bildungsbereiche Bewegung, Körper, Ernährung und Gesundheit sind eng miteinander verbunden, so dass eine Trennung in der pädagogischen Praxis weder möglich noch sinnvoll ist. Sie sind nicht als isoliertes Handlungsfeld zu verstehen, sondern müssen in den Alltag integriert sein und dort gelebt werden, um Kindern Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden zu ermöglichen.

Körper

Ausgehend von ihrem eigenen Körper und seinen Empfindungen und Wahrnehmungen entwickeln Kinder ein Bild von sich selbst. Je differenzierter die Sinneserfahrungen (Hören, Sehen, Tasten, Fühlen, Schmecken, Riechen usw.) sind, die dem Kind ermöglicht werden und je mehr Raum ihm zum Ausprobieren und Gestalten geboten wird, desto mehr Selbstwirksamkeit erfährt es und kann so seine Identität und sein Selbstbewusstsein entwickeln. Kinder gehen zunächst völlig unbefangen mit sich und ihrem Körper um, sie haben ein natürliches Interesse, ihren Körper zu erforschen. In dieser spielerischen Form entwickeln sie ein Geschlechtsbewusstsein.

Die Fachkräfte unterstützen die Körperpflege unter Berücksichtigung des jeweiligen Entwicklungsalters des Kindes, sie regen an und begleiten die Kinder beim Versuch Selbständigkeit zu gewinnen (Gang zur Toilette, Reinigung und Pflege der Zähne, Sorge für die körperliche Sauberkeit).

Ernährung

Auch die Themen Gesundheit und Ernähung mit all ihren Facetten erhalten für Kinder in diesem Zusammenhang zunehmendes Interesse. Kinder haben grundsätzlich ein gutes Gespür und eine gute Selbsteinschätzung, was und wie viel sie an Nahrung benötigen, was ihnen schmeckt und was nicht.

Kinder lieben es, beim Kochen, Tischdecken, Spülen und weiteren hauswirtschaftlichen Tätigkeiten zu helfen. Indem sie Aufgaben in diesen Bereichen ausführen können, erleben sie sich als handlungsfähig, verantwortlich und Teil einer Gemeinschaft. Dies stärkt das Selbstbewusstsein, ihre Handlungskompetenz, aber auch ihr seelisches Wohlbefinden, was wiederum positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat.

Das Versorgungsangebot in der Kita St. Remigius

Die Kinder erhalten jeden Morgen ein Frühstück in Form eines Frühstücksbuffets. Zwischen 11 Uhr und 12.30 Uhr, je nach Alter der Kinder, folgt das Mittagessen. Am Nachmittag erhalten die Kinder einen Nachmittagsimbiss.

Kindern mit Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten wird die Teilnahme am Essen mit den für sie wichtigen Komponenten ermöglicht. Kulturspezifische, regionale, ethnische sowie religiöse Aspekte werden berücksichtigt.

Vor jeder Mahlzeit gehen die Kinder ihre Hände waschen. Jede Mahlzeit wird im Gruppenraum, an einem speziell vorbereiteten Tisch im Sitzen, eingenommen.

Wir setzen in unserem gesamten Versorgungsangebot die 10 Regeln für vollwertiges Essen und Trinken der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. um.

  1. Vielseitig essen

Wir genießen die Lebensmittelvielfalt. Merkmale einer ausgewogenen Ernährung sind abwechslungsreiche Auswahl, geeignete Kombinationen und angemessene Mengen nährstoffreicher und energiearmer Lebensmittel. Für Kinder ist eine angemessene Portion so groß wie die Handfläche des Kindes.

  1. Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln

Brot, Nudel, Reis, Getreideflocken, häufig aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Wir verzehren diese Lebensmittel möglichst mit fettarmen Zutaten.

  1. Gemüse und Obst- nimm „5 am Tag“

Wir versuchen über den Tag verteilt den Kindern 5 Portionen Obst und Gemüse anzubieten. Hierbei greifen wir auf Obst und Gemüse aus der Jahreszeit zurück. Dies gibt es frisch und überwiegend roh, bei der Hauptmahlzeit nur gegart und  hin und wieder auch als Saft. Damit werden die Kinder reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt.

  1. Täglich Milch und Milchprodukte; ein- bis zweimal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen.

Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3 Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist wegen des hohen Beitrags an verfügbarem Eisen und an den Vitaminen B1, B6, B12 vorteilhaft. Mengen von 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche reichen hierfür aus. Wir bevorzugen fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.

  1. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel

Fett liefert lebensnotwendige (essenzielle) Fettsäuren und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Fett ist besonders energiereich, daher kann zu viel Nahrungsfett Übergewicht fördern. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Wir bevorzugen daher pflanzliche Öle und Fette. Wir achten auch auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren enthalten ist. Insgesamt 60 Gramm Fett pro Tag reichen aus.

  1. Zucker und Salz in Maßen

Wir praktizieren den zuckerfreien Vormittag und verzehren Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke die mit verschiedenen Zuckerarten hergestellt wurden nur als Ausnahme und in besonderen Situationen. Wir würzen kreativ mit Kräutern und Gewürzen und verwenden wenig Salz. Beim Salzgebrauch achten wir auf Salz mit Jod und Fluorid.

  1. Reichlich Flüssigkeit

Wasser ist absolut lebensnotwendig. Wir bieten den Kindern mindestens 5 Getränkeportionen pro Tag an. Wir bevorzugen Trinkwasser und ungesüßten Tee.

  1. Schmackhaft und schonend zubereiten

Wir achten bei den jeweiligen Speisen auf kurze Garzeiten mit wenig Wasser und Fett um den natürlichen Geschmack zu erhalten und die Nährstoffe zu schonen und verhindern somit die Bildung schädlicher Verbindungen.

  1. Zeit nehmen und Essen genießen

Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Auch das Auge isst mit. Wir lassen uns Zeit     beim Essen. Das Essen wird in einer besonders gestalteten Atmosphäre angeboten. Das gemeinsame Essen macht Spaß, regt an vielseitig zuzugreifen und fördert das Sättingungsempfinden.

  1. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen sich die Kinder wohl und fördern ihre Gesundheit.

Frühstücksform

Wir legen Wert auf ein gesundes Frühstück. Darum bieten wir für Ihre Kinder ein gesundes Frühstücksbuffet mit verschiedenem Vollkornbrot und Brötchen, Wurst, Käse, Rohkost an, welches wir mit den Kindern gemeinsam vorbereiten. Den Kindern steht eine Getreidemühle zur Verfügung, mit der sie die Körner für ihr Müsli selbst mahlen können. Wir erbitten von den Eltern einen Kostenanteil in Höhe von ca. 1,50 € in der Woche für das Frühstück und die Getränke den Tag über. In jeder Gruppe ist für die Kinder ein Frühstückstisch vorbereitet, welcher der Jahreszeit entsprechend dekoriert wird. Die Kinder finden immer einen eingedeckten Platz vor. Nach dem Frühstück spült jedes Kind sein Gedeck und deckt den Platz für das nächste Kind wieder ein. Die Kinder können in der Zeit von 7.15 Uhr bis 10 Uhr ihr Frühstück einnehmen. Sie sitzen während des Frühstücks am Tisch und nehmen sich die Lebensmittel und Getränke nach Wunsch selbst. Wir achten darauf, dass die Kinder Selbständigkeit lernen und den korrekten Umgang mit Besteck.

Getränkesituation

Den Kindern wird zum Frühstück und den gesamten Tag über ungesüßter Tee und Wasser angeboten.

Zuckerfreier Vormittag

Wir praktizieren den zuckerfreien Vormittag und verzichten auf Zucker und Süßigkeiten bis 12.30 Uhr.

Mittagessen

Vor dem Mittagessen erfolgen der Toilettengang und das Händewaschen.

Unser Mittagessen erhalten wir aus der Küche des Maria-Hilf-Krankenhauses. Es kostet derzeit pro Kinderportion 1,90 €. Uns steht zur Auswahl der Speisen ein umfangreicher 10- Wochen-Speiseplan zur Verfügung. Aus diesem wählen die Kinder an Hand von Fotografien das Essen jeweils für eine Woche aus. Bei der Auswahl der Speisen richten wir uns nach der Saison und ihren Besonderheiten aus und beachten die 10 oben beschriebenen Grundsätze. Nach Möglichkeit folgende Kriterien: 1-mal Fleisch pro Woche, ein- zweimal Fisch, einmal Eintopf, ein vegetarisches Essen und ein Wunschgericht der Kinder. Bei uns gibt es mindestens 2-mal in der Woche Kartoffeln, 2-mal Salat oder Rohkost und mindestens 2-mal Obst als Nachtisch. Frittierte Produkte gibt es maximal 2-mal im Monat. Unser Essen wird täglich frisch zubereitet. Unser Speiseplan hängt für Kinder und Eltern sichtbar im Eingangsflur aus. Er ist mit Bildern versehen, sodass auch die Kinder ersehen können, welches Essen es an jedem Tag gibt. Wir legen Wert auf die richtige Auswahl des Fettes. Dünsten und Dämpfen wird als Garmethode für Gemüse eingesetzt. Wir verwenden frische Produkte ohne Geschmacksverstärker, künstliche Aromen bzw. Zuckeralkohole. Unmittelbar nach der Herstellung kommen die Speisen in beheizbare Wärmeboxen und werden umgehend an die Kita geliefert. Die Warmhaltezeiten werden eingehalten. Warme Speisen werden mit einer Temperatur von mindestens +65°C, kalte Speisen mit maximal +7°C ausgegeben. Die Abläufe für die Herstellung der Speisen sind im Krankenhaus dokumentiert. Die Abläufe für die Ausgabe sind im QM- Handbuch der Kindertagesstätte St. Remigius ausführlich dokumentiert.

Raumgestaltung; Regeln vor und nach dem Essen- Tischregeln und gepflegte Esskultur

Unser Mittagessen wird im aufgeräumten Gruppenraum an den für die Kinder entsprechenden Tischhöhen angeboten. Die Tische sind mit Stofftischdecken und einer Jahrzeiten entsprechenden Tischdekoration und Kerze versehen. Der Tisch wird mit weißem Porzellangeschirr, entsprechendem Besteck und einem Glas sowie einer Tischkarte mit dem Namen und oder Bild des Kindes eingedeckt. Die Kinder haben im Normalfall eine Stoffserviette, je nach Entwicklungsstand ein Lätzchen. Wir beginnen das Mittagessen mit einem gemeinsamen Tischgebet, dann wünschen sich alle einen guten Appetit. Alle Speisen werden appetitanregend präsentiert. Die unter 3-jährigen Kinder erhalten die Speisen unter Berücksichtigung der angemessenen Portion (Handfläche des Kindes) aufgelegt. Die Kinder nehmen sich je nach ihrem Entwicklungsstand ihre Speisen selbst und lernen die richtigen Portionen zu berücksichtigen. Alle Kinder ab 3 Jahren benutzen das komplette Besteck, essen also mit Messer und Gabel. Es gibt kleine Tischgruppen mit jeweils 6-8 Kindern. Die Kinder werden angehalten das Besteck richtig zu benutzen und eine angemessene Handhaltung vorzunehmen. Alle Speisen werden wenigstens probiert. Das was die Kinder sich selbst auflegen, sollte auch aufgegessen werden. Wir regen die Kinder an, kleine Portionen zu nehmen und lieber noch einmal einen Nachschlag zu nehmen. Leise Tischgespräche tragen zur Atmosphäre bei. Ggf. reichen sich die Kinder Speisen oder Getränke an, unter Einübung einer angemessenen Wortwahl. Die Kinder verbleiben am Tisch bis die gemeinsame Mahlzeit beendet ist. Die Kinder helfen beim Abräumen des Tisches. Das Mittagessen endet mit dem abschließenden Dankgebet.

Ca. 30 Minuten nach dem Mittagessen bzw. nach dem Mittagsschlaf, gehen die Kinder zum Zähneputzen in den Waschraum. Eine spezielle Uhr im Gruppenraum zeigt den Kindern an, wann es soweit ist.

Zwischenmalzeiten und Snacks

Am Vor- und Nachmittag stehen den Kindern neben Getränken auch immer Obst und Rohkost  sowie Knäckebrot auch hin und wieder selbstgebackenes Brot zur Verfügung. Es kann auch einmal ein Obstsalat oder ein „Zauberteller“ (verschiedenes Obst und Gemüse) oder „Zaubertrank“(Tee und frische Obstsäfte gemischt) sein. Auch die Zwischenmahlzeiten werden unter Beachtung der individuellen gruppeninternen Regeln eingenommen.

Besonderheiten: Kindergeburtstag, Feste

Natürlich gibt es im Kindergartenjahr viele Besonderheiten. Hierzu zählen die Kindergeburtstage (siehe Gruppenregeln) und die Feste und Feiern im katholischen Jahreskreis sowie das Kindergartenfest. Diese werden besonders gefeiert. Hier gibt es dann auch einmal Kuchen, Eis oder andere Lebensmittel und Getränke auf die wir im üblichen Ablauf verzichten. Zu diesen Anlässen bringen die Eltern der Kinder auch Lebensmittel mit in die Kita. Die Kita bereitet eine Liste vor, welche Lebensmittel benötigt werden und die Eltern können sich in diese Liste eintragen. Die Eltern werden regelmäßig über die Hygienevorschriften und die Einhaltung der Vorgaben zur Lebensmittelhygiene informiert und bestätigen mit Unterschrift die Einhaltung. Mitgebrachte Speisen werden in eine entsprechende Liste eingetragen und ggf. werden Rückstellproben genommen.

Regelmäßig treffen die Kinder sich mit den „Landfrauen“ im Anton-Heinen-Haus und erfahren und erleben vieles über die Herkunft und Verarbeitung der Lebensmittel. Gemeinsam werden auch leckere Rezepte ausprobiert und stilvolles Anrichten geübt.

Am Nachmittag wird den Kindern regelmäßig eine AG „Kochen und Backen“ angeboten. Hier lernen die Kinder den richtigen Umgang mit Lebensmitteln, die Verarbeitung und Verarbeitungshygiene sowie viele einfache Rezepte kennen.

Hygiene, Lebensmittelhygiene

Die Vorschriften zur Hygiene und zur Lebensmittelhygiene werden entsprechend der Vorgaben im Managementhandbuch eingehalten und umgesetzt. Entsprechende Dokumentationen werden geführt und aufbewahrt. Alle Mitarbeiterinnen und Hilfskräfte werden regelmäßig entsprechend geschult. Interne und externe Begehungen und Kontrollen werden durchgeführt und dokumentiert, Maßnahmen über den zentralen Maßnahmeplan gesteuert, verfolgt und überprüft.

Gesundheitserziehung-, Kooperationspartner und Kontrollen

In Zusammenarbeit mit dem Kreisgesundheitsamt erfolgt die Gesundheitserziehung der Kinder. Mindestens einmal jährlich kommt der zahnärztliche Dienst zur Kontrolluntersuchung und zum Prophylaxesetraining ebenso wie der Gesundheitsdienst zur jährlichen Reihenuntersuchung. Vor Aufnahme der Kinder legen alle Eltern ein Gesundheitszeugnis vor sowie die entsprechenden Einverständniserklärungen. Nach allen ansteckenden Krankheiten oder Läusebefall wird ein Attest vorgelegt.

Regelmäßig kommt die Lebensmittelkontrolle und Hygieneüberwachung des Gesundheitsamtes und kontrolliert die Küche, Küchengeräte, Kühlschränke, Tiefkühltruhe und die Vorratshaltung mit den entsprechenden Nachweisdokumentationen. Mindestens einmal jährlich wird das Trinkwasser in der Kita überprüft.

Gesundheit

„Gesundheit ist kein Zustand, der vorhanden ist oder nicht, sondern eine Balance zwischen körperlichem und seelisch-geistigem Wohlbefinden, die im täglichen Leben immer wieder neu herzustellen ist“ (Weltgesundheitsorganisation 1986).

Das Thema Gesundheit umfasst eine ganzheitliche und präventive Gesundheitsbildung, die die Stärkung der Selbstsicherheit, die Befähigung zur Lebenskompetenz und die Verantwortungsübernahme für sich und seinen Körper enthält.

Gesundheit und Krankheit gehören zu jedem Leben und Kinder erleben beides: in ihren Familien, bei Freunden, in der Kindertageseinrichtung und bei sich selbst. Sie erfahren körperliche und seelische Verwundbarkeit, wenn sie krank sind, sich verletzt haben oder traurig sind. Pädagogische Aufgabe ist es, die Kinder im Umgang mit ihren Erfahrungen zu unterstützen und ihnen zu helfen, ein eigenes Gesundheitskonzept zu entwickeln. Dazu gehören auch präventive Maßnahmen wie man z.B. Unfälle verhindert, wie man „Erste Hilfe“ leisten kann, und wie man seinen Körper gesund hält.

Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben:

PK 5   Sprache und Kommunikation

Die Bedeutung von Sprache als wichtiges zwischenmenschliches Kommunikationsmedium ist unumstritten. Sie ist das zentrale Mittel für Menschen, Beziehungen zu ihrer Umwelt aufzunehmen und sich in ihr verständlich zu machen. Sprachentwicklung beginnt mit der Geburt, erfolgt kontinuierlich im sozialen Umfeld und ist niemals abgeschlossen. Kinder entwickeln ihre sprachlichen Fähigkeiten am Modell des Sprachverhaltens ihrer Bezugspersonen, bilden aber auch eigene Hypothesen und Regeln über den Aufbau von Sprache. Wertschätzung des Kindes und seiner Äußerungen, Unterstützung des Interesses und der Motivation, sich mitzuteilen und verstanden zu werden, fördern den Prozess seiner zunehmenden Sprachkompetenz. Vielfältige Anregungen sowie sinnvolle Sprechanlässe in einer vertrauensvollen Umgebung unterstützen die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder. In bedeutungsvollen Kontexten entwickeln sie Fähigkeiten zum Dialog, indem sie anderen zuhören, auf Beiträge anderer eingehen und nonverbale Ausdrucksformen einsetzen.

Da soziokulturelle Unterschiede oder Migrationshintergrund zu unterschiedlichen Graden der Sprachentwicklung führen, ergibt sich für die Erziehung in der frühen Kindheit die Notwendigkeit und Möglichkeit einer allgemeinen und kompensatorischen Sprachförderung. Dabei geht es in erster Linie um die Erfindung von Situationen, die zum Sprechen anregen. Wenn erforderlich werden aber auch gezielt Sprachförderprogramme angeboten.

Es gibt ein Konzept zur Delfin Sprachförderung. Es wird nach Elke Schlösser „Wir verstehen uns gut“ oder nach Marx/ Klauer „Keiner ist so schlau wie ich“ gefördert Ebenso findet nach der BISC Testung das Förderprogramm „Hören, lauschen, lernen“ statt.   

Es gibt neben den Möglichkeiten des Rollenspiels gezielte Materialien (Bücher, Spiele, Medien) die zur Sprachförderung eingesetzt werden. Die Fachkräfte entwickeln in Zusammenarbeit mit den Eltern und Spezialisten Förderangebote für Kinder, die möglichst  weitgehend in den Gruppenalltag integriert sind. Es gibt in der Kita regelmäßige Angebote zur Beratung, Unerstützung und zur Vermittlung weiterer notwendiger Hilfen. Es besteht die Möglichkeit und die Bereitschaft zum Austausch und zur Kooperation mit externen Fachkräften, deren Rat zur Entwicklung von Programm und Praxis gesucht wird.

Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben,

PK  6    Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung

Soziale Beziehungen sind die elementare Vorrausetzung eines jeden Bildungsprozesses. Kinder erkunden eigenständig ihre Umgebung und suchen nach Antworten auf ihre Fragen. Erwachsene begleiten und beobachten diese Erkundungen, geben den Kindern Sicherheit und leisten Hilfestellung und Unterstützung. Hierdurch entwickeln Kinder Selbstvertrauen und eine Vorstellung der eigenen Identität. Selbstvertrauen ist die Grundvoraussetzung, um offen und tolerant gegenüber Anderen und Fremden zu sein. Die eigene Persönlichkeit und Identität des Kindes werden anerkannt und gestärkt, sowie Selbstvertrauen und Offenheit der Kinder ermöglicht. Neugierig stellen Kinder Unterschiede fest und haben die Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen. Bedürfnisse und Fragen der Kinder werden aufgegriffen, die Neugierde und Offenheit gegenüber Anderen gefördert. Kinder nehmen die Menschen im Umfeld als unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Lebensformen, Bedürfnissen, Kulturen und Sprachen wahr, und diese Vielfalt wird als Normalität und Bereicherung erlebt. Sie erfahren, dass die eigene Lebensweise eine von vielen möglichen ist, und unterschiedliche Werte gelten können. Über Erfahrungen im Umgang mit anderen Kindern und Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen und Haltungen lernen sie die hier geltenden Grundrechte und deren Hintergründe kennen. Aufgeschlossenheit gegenüber fremden Lebensstilen und Kulturen wird durch alltägliche Erfahrung gefördert. Die Kinder haben Gelegenheit, Wissen über fremde und eigene Kulturen zu sammeln, sowohl über Schrift, Sprache, Religion und Kultur, als auch über verschiedene Formen der Familien und des Zusammenlebens, und diese auch praktisch zu erleben. Kinder nehmen wahr, dass sie jeweils unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse haben, diese äußern können und ernst genommen werden. Sie erkennen Möglichkeiten, ihre Interessen anderen zu vermitteln und Lösungswege für Konflikte zu finden. Sie erfahren, dass ihre Gefühle und Meinungen wichtig, sie Teil einer Gemeinschaft sind und sie Verantwortung für sich und andere übernehmen können.

Die Kinderkultur misst sich am Grad der Beteiligung von Kindern an den Entscheidungen des alltäglichen wie des besonderen Geschehens in der Kindertagesstätte St. Remigius. Die Fachkräfte unterstützen diese Kinderkultur, indem sie die Kinder ernst nehmen, ihnen vertrauen, sie partnerschaftlich, mitfühlend und unterstützend annehmen. So ermöglichen sie das Entstehen einer eigenständigen Kinderkultur.

Kindern wird die Möglichkeit gegeben,

PK 7     Musisch- ästhetische Bildung

Ästhetik betont die Bedeutung sinnlicher Wahrnehmung in Bildungs- und Erkenntnisprozessen. Daher meint ästhetische Bildung nicht nur den musisch-künstlerischen Bereich, sondern berührt alle Bereiche des alltäglichen Lebens. Ästhetische Bildung versteht sich als Ergebnis sinnlicher Erfahrungen, die selber zu neuem Wissen und neuen Erkenntnissen führen können.

Kinder entwickeln sich durch aktive und kreative Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Sie lernen hauptsächlich über Wahrnehmung und Erfahrung aus erster Hand. Sinnliche Wahrnehmungen und Erlebnisse helfen Kindern, innere Bilder zu entwickeln und sich die Welt anzueignen.

Durch Gestalten, Musik, Singen, freies Spiel, Tanz, Bewegung, Rollenspiel finden Kinder vielseitige Möglichkeiten für sinnliche Wahrnehmung und Erlebnisse sowie Anregungen und Unterstützung, die inneren Bilder auszudrücken. Dafür brauchen Kinder Freiheiten hinsichtlich Raum, Zeit, Spielpartner, Material und Tätigkeiten (das sogenannte Freispiel). Kinder haben durch die Auseinandersetzung mit Künsten die Möglichkeit, ihre kreativen Denk- und Handlungsmuster weiterzuentwickeln. Sie lernen Materialien und ihre Eigenschaften kennen und experimentieren im Umgang mit ihnen.

Das Kind erfährt Musik und Kunst als Quelle von Freude und Entspannung sowie als Anregung zur Kreativität, z.B. im Singen, Tanzen und Malen. Musik und bildende Kunst werden als feste Teile seiner Erlebniswelt und als Möglichkeit Emotionen und Stimmungen auszudrücken, erlebt. Singen und musizieren soll bei den Kindern das Musikverständnis anbahnen und das Interesse an der Musik fördern. Neben dem gebunden musikalischen, rhythmischen Tun lässt die freie Äußerung und Improvisation das Kind mit der Klangwelt vertraut werden. Die Betonung des Rhythmischen hebt Zusammenhänge zwischen Musik und Rhythmus heraus, bezieht den geräusch- und klangvollen Alltag mit ein. So ergeben sich für die Kinder im Tagesablauf zahlreiche musikalische Wahrnehmungs- und Erfahrungsmöglichkeiten. Dazu kann das Hören von Regentropfen auf dem Fensterbrett genauso gehören wie das rhythmische Zählen von Treppenstufen oder Schritten. Auch der eigene Körper kann zum Klang- und Geräuschinstrument werden. Klangeigenschaften unterschiedlicher Materialien können erforscht und verarbeitet werden. Durch gemeinsames


Singen und Musizieren, durch Sprechen von Versen und (Abzähl-)Reimen erfahren die Kinder Brauchtum und Kulturgut. Aktives Musizieren lässt beide Gehirnhälften gemeinsam in Aktion treten. Dadurch entsteht im Kopf des Kindes ein differenziertes großes neuronales Netzwerk. Musik hat eine wesentliche Bedeutung für alle Kinder.

Kindern wird die Möglichkeit gegeben,


PK  8     Mathematische Bildung

Unsere Welt steckt voller Mathematik. Viele Kinder lieben es, Dinge zu zählen, übertreffen sich beim Aufsagen der Zahlwortreihe, benutzen Abzählreime oder sind fasziniert von großen Zahlen. In der Symmetrie von Pflanzen, in den Zeichnungen eines Schmetterlingsflügels, in

einem Kachelmuster oder einem Kirchenfenster sind ebenso mathematische Strukturen zu entdecken wie beim Hören eines Musikstückes oder beim Spielen  von Musikinstrumenten. Kinder nehmen beim Klettern, Toben und Verstecken verschiedene räumliche Perspektiven ein und experimentieren beim Bauen mit geometrischen Formen. Spiel- Alltagsgegenstände werden in vielfältiger Weise geordnet oder klassifiziert, verglichen oder benannt. Muster können gezeichnet, gefaltet und ausgeschnitten werden. Die Dimension von Zeit wird in

unterschiedlichsten Situationen erfahrbar (z.B. Tag und Nacht, Jahreszeiten, Geburtstag) und Kinder machen erste Erfahrungen beim Messen und Wiegen sowie beim Umgang mit Geld.

Kinder erleben Mathematik in für sie interessanten und bedeutsamen Zusammenhängen. Im gemeinsamen aktiven Forschen, Entdecken und Experimentieren entwickeln sie eigene Wege, ihre Umwelt zu mathematisieren, mathematische Sachverhalte zu erforschen und Probleme mit Hilfe der Mathematik zu lösen. Ausgehend von konkreten Erfahrungen und praktischem Tun gelangen sie vom Konkreten zum Abstrakten, entwickeln ein mathematisches Grundverständnis und setzen sich mit den Grundideen der Mathematik auseinander (Idee der Zahl, der Form, der Gesetzmäßigkeiten und Muster, des Teils und des Ganzen, der Symmetrie). Sie erfahren, dass ihre eigenen Ideen und Lösungsvorschläge wertvoll und anerkennenswert sind, und dass Irrtümer und Fehler auf dem Weg zum Problemlösen konstruktiv genutzt werden können. Mathematische Lernvorgänge stehen im engen Verhältnis zu anderen Bereichen wie Musik, Sport, Naturwissenschaft und Technik. Der Sprache kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil sie die Basis für mathematisches Denken bietet und sich im Austausch mit Anderen mathematisches Grundverständnis erst entwickelt und verfeinert.

Kindern wird die Möglichkeit gegeben,

PK  9     Naturwissenschaftliche –technische Bildung

„Das Erstaunen ist der Beginn aller Naturwissenschaften“ (Aristoteles).

Wie fliegen Vögel? Woher kommt der Regenbogen? Wieso sprudelt Brause? Ein Kind kann in wenigen Minuten sehr viel solcher Fragen stellen. Kinder sind ständig dabei, mit Fragen und Ausprobieren etwas über ihre Umwelt herauszufinden. Sie verfolgen mit großem Interesse die Vorgänge ihrer Umgebung, beobachten sie unvoreingenommener als Erwachsene und können noch staunen, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Mit ihren „Warum“-Fragen fordern sie Erklärungen geradezu hartnäckig ein und geben sich dabei mit oberflächlichen Antworten selten zufrieden. Sie möchten hinter die Dinge schauen und sie verstehen.

Ausgehend von originären Begegnungen mit der Natur und Naturvorgängen entdecken Kinder Zusammenhänge, beginnen sie zu verstehen und einzuordnen. Vielfältige Angebote regen zum Staunen, Fragen, Experimentieren und Suchen nach Lösungen an. Sie verfolgen eigene und sich ergebende Fragestellungen, finden Antworten und gewinnen dadurch Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Dabei erweitern sie ihre individuellen Strategien, in dem sie angebotene Methoden und Problemlösestrategien kennen lernen und nutzen. Sie erfahren die Bedeutung der behandelten Themen für ihre eigene Lebenswelt und übernehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für den Umgang mit der Natur. Ihre Neugier und Fragehaltung wird unterstützt und führt zu einer positiven Haltung gegenüber naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen.

Kinder setzen sich handelnd und experimentierend mit vielfältigen Materialien, Werkzeugen und technischen Vorgängen auseinander. Sie erleben Wirkungszusammenhänge und nutzen sie zur Lösung von Problemstellungen und kreativen Tätigkeiten. Die Bedeutung technischer Errungenschaften und ihre Auswirkungen auf ihre Lebenswelt können sie einschätzen und dazu eine Haltung aufnehmen.

Den Kinder wird die Möglichkeit gegeben,

PK  10    Ökologische Bildung

Pflanzen, Tiere und Menschen leben gemeinsam auf unserer Erde. Alle sind von einander abhängig, brauchen sich gegenseitig, stehen in Wechselbeziehungen zueinander. Sobald sich etwas in einem Bereich verändert, wirkt sich dies auf die anderen Lebensbereiche aus. Das System gerät aus seinem Gleichgewicht und pendelt sich anders wieder ein.

Im Mittelpunkt der ökologischen Bildung stehen der achtsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen, das Erleben ökologisch intakter Lebensräume und praktische Projekte, die den Kindern den Umweltschutz nahebringen, ohne zu moralisieren. Dazu brauchen Kinder Vorbilder von Erwachsenen.

Kinder sind geborene Naturschützer. Sie lieben und bewundern die Natur und Umwelt, und das, was sie lieben, wollen Kinder auch schützen. Deshalb reagieren Kinder auf die Zerstörung von Natur und Umwelt besonders sensibel. Nicht außer Acht zu lassen ist hier, dass Kinder die Erwachsenen beobachten und sich an ihren Verhaltsweisen orientieren. Von den Erwachsenen lernen die Kinder die Natur und Umwelt nicht nur zu schützen und zu pflegen, sondern auch verantwortungsvoll zu nutzen.

Kinder haben die Möglichkeit, neben Alltagserleben  und –beobachten auch längerfristig angelegte Projekte, Experimente oder Untersuchungen durchzuführen. Hierbei benötigen sie Erwachsene, die sie über diesen Zeitraum begleiten, ermutigen und unterstützen, damit diese Untersuchungen erfolgreich abgeschlossen werden können.

Durch die Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt erweitern die Kinder ihre Kenntnisse über die Welt, stellen Zusammenhänge her und können Übertragungen ableiten. Sie haben Gelegenheit die Gesetzmäßigkeiten und den Nutzen der Natur zu erfahren. So erleben sie sowohl deren Schönheit als auch Nutzen für die Menschen und ergründen, ob und wie diese in Einklang gebracht werden können.

Die ökologische Bildung steht im engen Verhältnis zu allen anderen Bildungsbereichen. Je nach Blickwinkel steht der eine oder andere Bildungsbereich mehr im Vordergrund des Projektes.

Die Kinder erweitern ihr Umweltwissen.

Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben,

Einblick in die Zusammenhänge und gegenseitigen Abhängigkeiten der Lebensgemeinschaften der Pflanzen, Tiere und Menschen zu erhalten, zu erforschen, Schlussfolgerungen zu ziehen und eigene Verhaltsweisen zu entwickeln,


·        den sorgsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und Lebewesen einzuüben,

·        zu erkennen, dass das eigene Handeln sich auf andere Menschen und die Umwelt auswirkt,

·        Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen und eigene Entscheidungen zu treffen,

·        natürliche Lebenszyklen von Werden bis Vergehen kennenzulernen (Säen, Keimen, Wachsen, Sterben und Vergehen),

·        Ihre Umwelt außerhalb der Einrichtung kennenzulernen, Veränderungen mit zu erleben, mitzugestalten,

·        Müll zu sortieren und zu vermeiden und dabei die Umweltbelastungen zu reduzieren,

·        Rohstoffe wie Wasser, Licht und Wärme zu nutzen, ohne sie zu verschwenden,

·        im Kita Garten naturbelassenes Obst, Gemüse und Kräuter zu ziehen, ernten und verwerten,

·        Rohstoffe wie z.B. Kork zu sammeln und der Wiederverwertung zu zuführen

·        ein naturnahes Außengelände mit einheimischen Pflanzen, Sträuchern, Bäumen, Blumenwiesen, Hecken, Nistkästen, Vogeltränken etc. wahrzunehmen  und die Übernahme der Pflege eines Beetes zu realisieren,

·        in der regelmäßigen Durchführung von Waldtagen oder –wochen das Ökosystems Wald (Blätter, Laub, Verwesung, Humus, vielfältige Tier- und Pflanzenwelt) kennenzulernen,

·        sich an Aktionen wie „Unsere Stadt soll sauberer werden“ zu beteiligen,

·        Beobachtungsmaterial wie Lupe, Füllgläser mit Deckel, Pinzette, Pipetten, Mikroskop zur Verfügung zu haben,

·        altersentsprechende Sachbücher zum Nachschlagen zu den unterschiedlichen Themen zu nutzen,

·        Anregungen erhalten, dass eigene Konsumverhalten zu überdenken,

·        sich an Projekten im Jahresverlauf (Säen, Wachsen, und Pflegen, Ernten) und zum bewussten Umgang mit Energie, zu beteiligen,

·        regionale und saisonale Lebensmittel zu verwenden,

·        Mobilität- Wie komme ich in die Kita, zu Freunden und Verwandten? Welche umweltfreundlichen Transportmöglichkeiten gibt es und wie nutze ich diese?

·        Kooperation mit Partnern vor Ort z.B. Verbraucherzentrale, Förstern und Jägern, Abfallberatung, Bauernhöfe und Landfrauen etc. kennen zu lernen.

PK  11     Medien

Kinder wachsen mit verschiedensten Medien auf und nutzen diese, je nach Verfügbarkeit in ihrer Lebenswelt vielfach wie selbstverständlich. Als Medien sind hierbei sowohl die neuen Medien wie Internet, Handy etc. zu verstehen als auch die traditionellen oder herkömmlichen Medien wie Zeitung, Schreibmaschine, Kassettenrekorder CD-Player etc. Fernsehen, Bilderbücher und Hörkassetten werden von Kindern am häufigsten und intensivsten genutzt. Sie sind eine positive Erweiterung ihrer sonstigen Erfahrungsmöglichkeiten und Teil ihrer Kinderkultur. Aber auch der Computer und digitale Medien werden mit zunehmendem Alter alltagsrelevant.

Kinder brauchen einen akzeptierenden, verstehenden und förderlichen Rahmen, in dem sie sich als eigenständige Persönlichkeit erfahren und entwickeln können. Sie sollen für ein souveränes Leben mit Medien stark gemacht werden.

Medienpädagogische Angebote haben dabei nicht „die Medien“ zum Gegenstandsbereich, sondern die Kinder, die in lernender, sozialer oder gestaltender Beziehung zu den Medien stehen. Diese Mensch-Medien-Interaktion verantwortungsvoll einzuschätzen und entwicklungsfördernd einzusetzen ist das Ziel früher Medienbildung. Das Kind soll die Gelegenheit erhalten, sich zu einer medienkompetenten Persönlichkeit zu entwickeln. Dies gelingt, wenn Fragen und Angebote zur Medienbildung kontinuierlich in den kindlichen und

pädagogischen Alltag einbezogen werden. Es geht bei der Bedeutung der medienpädagogischen Bildung im Kindergarten darum, dass Kinder den Prozess der Aneignung der Welt aktiv gestalten sollen, dass ihre Suche nach Lösungswegen nicht von vornherein durch das (Erfahrungs-)Wissen der Erwachsenen eingeschränkt wird.

Kinder erhalten die Möglichkeit, die Erlebnisse, die sie beschäftigen, die sie emotional bewegen oder die sie ängstigen, zu verarbeiten, indem sie darüber sprechen, phantasieren, zeichnen oder Rollenspiele machen. Dies gilt für all ihre wichtigen Lebensbereiche (Familie, Kita, Medien usw.). Auch die Verarbeitung von Medienerlebnissen ist ein wichtiger Bestandteil der (früh)kindlichen Erfahrungsbildung, weil sich die Kinder dabei die Beziehung zwischen ihrem eigenen Erleben und dem Medienerlebnis vor Augen führen können. Durch die Verarbeitung ihrer Medienerlebnisse drücken Kinder auch ihre eigenen lebenswelt- oder entwicklungsbezogenen Themen aus. Ausgehend von den Medienerlebnissen der Kinder bieten die Fachkräfte spielerische Methoden der Verarbeitung an (Situationsorientierung).

Die Kinder haben die Möglichkeit,

PK  12    Familienorientierung

Familien werden als wesentliche Partner im Erziehungsprozess geachtet und sie werden mit ihren je individuellen Interessen, Bedürfnissen und besonderen Lebensverhältnissen als eigenständiges System wahr- und ernst genommen. Das wird konkret in einer lebendigen Erziehungspartnerschaft zur Entwicklungsbegleitung und Entwicklungsförderung des jeweiligen Kindes, in Angeboten zur Beratung und in der Mitwirkung der Familien im Alltag der Kindertagesstätte:


PK  13    Gemeinwesenorientierung

Die Kindertagesstätte St. Remigius versteht sich als Teil des Seelsorgebereiches Bergheim-Erft. Sie sucht Kontakt mit anderen Einrichtungen und versteht sich als Zentrum der Begegnung und Kontakte. Den Fachkräften ist bekannt, welche Angebote für Kinder und Familien es in den Gemeinden und im Umfeld gibt. Sie kennen die Angebote der Familienbildungsstätte Anton-Heinen-Haus, des Kath. Bildungswerks, Vereinen und Gruppierungen in der Gemeinde. Die Kindertageseinrichtung nimmt an Initiativen und Aktionen der Pfarrgemeinde teil.

Der konkrete Alltag mit seinen vielfältigen Situationen bestimmt im Wesentlichen eine lebendige Programm- und Prozessgestaltung in der Kindertagesstätte. Herausgehobene, besonders inszenierte Ereignisse geben ihm eine besondere Note und Qualität, in dem sie soziale, rituelle und symbolische Muster bilden, die Leben und Erfahrungen auf besondere Weise prägen. Sie markieren Übergänge und Veränderungen und ermöglichen auch, ein Kind oder einen Erwachsenen mit besonderer Aufmerksamkeit und Anerkennung herauszustellen:

PK 14 Teamqualität

Teamqualität  bedeutet, in kollegialer Auseinandersetzung Gemeinsames aus Unterschieden zu schaffen. Die geschieht in Bezug auf die Konzeption, das Programm, die Methoden und die Beziehungen. Sie entwickelt sich aus der Bereitschaft, sich selbst in gemeinsamer Verantwortung für beste Fachpraxis im Kontext mit den Anderen zu verstehen und zu handeln. Ein Team lebt von seiner Vielfalt und Verschiedenheit und ist damit als Ganzes mehr als die Summe seiner Teile. Teamqualität erweist sich darin, dass der Zusammenarbeit innewohnenden Ressourcen und Potenziale optimal ausgeschöpft und weiterentwickelt werden.

PK  15   Einrichtungs- und Raumqualität

Die Gestaltung und Ausstattung der Innen- und Außenräume der Kindertagesstätte ist ein strukturelles Qualitätsmerkmal. Sie wirken eigenständig und entfalten gleichzeitig im Kontext der pädagogischen Programme und Prozesse ihre besondere Wirkung. Ihre Beschaffenheit (Material), ihre Ästhetik (Gestaltung), ihre Großzügigkeit und Vielfältigkeit (Reichtum) schaffen eine bestimmte Atmosphäre, eröffnen Spielräume und vermitteln emotionale Botschaften, die die Entwicklung und das Lernen von Kindern fördern. Sie ermöglichen als gestaltete Handlungsfelder kreatives Erleben und Lernen, soziale Partizipation, gemeinschaftliche Erfahrung und persönliches Wohlbefinden.

PK   16    Kosten-Nutzen-Qualität

In der Kindertageseinrichtung besteht ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis; die Kosteneffizienz ist hoch. Das heißt, es wird bei möglichst sparsamem Mitteleinsatz ein möglichst gutes Leistungsangebot gemacht:

·        Die Kindertageseinrichtung verfügt über einen festen Etat welcher aus unterschiedlichen Quellen (Landesmittel, Mittel der örtlichen Jugendämter inklusive Elternbeiträge, Trägeranteil) kommt.

·        Es wird darauf geachtet, dass die kinder- und fachbezogenen Aufwendungen möglichst hoch und die Managementkosten möglichst gering sind.

·        Die Kosten-Nutzenqualität bemisst sich an einem hohen Auslastungsgrad der Einrichtung.

·        Die Kindertagesstätte gewährleistet einen optimalen Einsatz von Fachkräften und des weiteren Personals durch ein flexibles Zeitmanagement mit bedarfgerechter Dienstplangestaltung.

·        Ein effektiver und flexibler Arbeitskräfteeinsatz ermöglicht kreative pädagogische Schwerpunktsetzung bei gleichzeitig guter Bewältigung der Hauptbetreuungsaufgaben in den Kernzeiten.

Qualität ergibt sich nicht von selbst. Sie ist jedoch nicht allein von strukturellen Bedingungen abhängig. Qualität in Kindertageseinrichtungen ist im wesentlichen Personalqualität. Ihre entscheidenden Größen sind die Kompetenz und die Kräfte, die Einsatzbereitschaft und der Erfindungsreichtum aller Beteiligten. Sie zu nutzen und permanent zu fördern, ist ein Kennzeichen unserer Qualität.

Diese Konzeption wurde in enger Anlehnung, (teilweise auch wörtlich übernommen) aus den Bildungsvereinbarungen des Landes NRW und aus der Vorgängerkonzeption erarbeitet. Sie wird im Rahmen der jährlichen Qualitätskonferenz auf ihre Aktualität und Gültigkeit geprüft und ggf. verändert, erweitert oder ergänzt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Team der Einrichtung. .

zur Terminübersicht

Informationen zum Förderverein und Ansprechpartner erhalten Sie auch in der Kita.

ZURÜCK